Bernd Hackl Trainerprofil - Roy Sharp

Durch Bill Horn vermittelt kam ich zu einem jungen Trainer namens Roy Sharpe, der selbst 13 Jahre lang für Bill Horn gearbeitet hatte. Auf Roy Sharpes Farm sammelte ich im vergangenen Jahr Erfahrung im Showen und Show-Training von Quarterhorses, Painthorses und Appalooser. Parallel zu meiner Arbeit trainierte ich mit Steve Holloway, der nach der Methode von Ray Hunt und Buck Brannamann arbeitet. Ich bin von der schonenden Art dieses Trainings sehr überzeugt und versuche, es so weit wie möglich in das Trainingsprogramm der Turnierpferde einzubauen.

Die solide Grundausbildung von Pferden und das Aufbauen von vertrauensvoller Mitarbeit beginnen am Boden. Im Bodenarbeitskurs heißt das erst einmal: Theorie und Trockenübungen. Die meisten Probleme mit Pferden ergeben sich, weil viele Menschen weit oberhalb des Punktes anfangen, an dem ihr Pferd in seiner Entwicklung eigentlich steht. Viele wichtigen Dinge werden dabei übersehen. Das Pferd ist ein Fluchttier. Sicher - jeder kennt diesen Satz, doch wie sieht das im praktischen Umgang aus? Viele Mißverständnisse pflastern den gemeinsamen Weg. Zusammenarbeit mit dem Pferd ist nur sinnvoll, wenn der Reiter mental bei der Sache ist, sich nicht aus der Ruhe bringen läßt oder gar wütend wird. Belohne dein Pferd sofort, wenn es auch nur daran denkt, für dich zu arbeiten, denn Lob fördert den Willen zur Zusammenarbeit. Das Pferd kann keine Genauigkeit lernen, wenn der Reiter nicht genau ist. Außerdem braucht man den wirklichen Willen, selbst auch zu lernen, überlegen zu wollen und über das Geschehene nachzudenken. Mein Ziel ist es, den Reitern Wege zu zeigen, wie sie den individuellen Draht zu ihrem Pferd finden.